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Qualifizierungsfonds Forstwirtschaft e.V.
Der AfL auf der Grünen Woche [ 9. Feb. 2009 - 08:11]
Am Gemeinschaftsstand der Niedersächsischen Forstwirtschaft konnte sich der AfL mit einem hochmodernen Simulator präsentieren.


Foto:
Werner Hoppe
Deutsche und Europäische Forwardermeisterschaft, 7. Juni 2008 in Schmallenberg [ 9. Jul. 2008 - 12:32]
Bester " Turmbauer" am 7. Juni 2008 in Schmallenberg wurde der Vizemeister der Deutschen und Europäischen Forwardermeisterschaft 2008, Michael Ostendorf aus Cloppenburg, Niedersachsen.

Klar, dass der QfF-Vorsitzende Hans - Jürgen Narjes, wie Michael Ostendorf auch aus Niedersachsen, besonders gern persönlich gratulierte und einen QfF-Geschenkgutschein überreichte. Der Sieger kann sich damit für 200 €uro bei der Firma Grube mit forstlichem Bedarf eindecken.



(Fotos/Copyright: Ingo Krehl)

Weil die Forwardermeisterschaft während der KWF-Tagung in Schmallenberg stattfand, gehörte Peter Wenzel, KWF-Vorsitzender, zu den ersten Gratulanten.

Presseerklärung „Mindestlohn“ des DFUV. [17. Mär. 2008 - 12:01]

                                                 Wietze, den 15. März 2008.
Qualifizierter Mindestlohn im Forst – unentbehrlich für Mensch und Wald
Deutscher Forstunternehmer Verband setzt auf hochwertige Arbeitsplätze

Gemeinsam mit der IG Bauen- Agrar – Umwelt hat der Deutsche Forstunternehmer Verband diese Woche beim Bundesarbeitsministerium die Aufnahme der forstlichen Dienstleistungsbranche in das Arbeitnehmer – Entsendegesetz beantragt.

 Gerade im Forst existieren überdurchschnittlich viele Arbeitsverhältnisse im Niedriglohn – Sektor. Das ist zum einen gewünscht, da hier Arbeitsplätze entstehen. Zum anderen muss verhindert werden, dass forstlich geschulte Fachkräfte und Fachbetriebe durch Lohn- und Preisdumping ihre Existenz verlieren.

Der Deutsche Forstunternehmerverband setzt hier in erster Linie auf Bildung  und Qualifikation der Mitarbeiter, sowie auf die Zertifizierung der Unternehmen. Im sensiblen Arbeitsumfeld des Naturraums „Wald“ braucht man ökologisch, arbeitstechnisch und sicherheitstechnisch geschultes Fachpersonal. Hier ist die deutsche Forstwirtschaft weltweit führend und als Vorbild anerkannt. Mit dem Qualifizierungsfonds Forstwirtschaft e.V. ( QfF )  besteht ein paritätisch getragene Plattform, die die Qualifizierung und Weiterbildung der Mitarbeiter und Unternehmer zum Ziel hat. Die staatlichen forstlichen Bildungszentren der Bundesländer ( die früheren Waldarbeitsschulen ) leisten hier Unterstützung im Rahmen ihres Berufsbildungauftrages. Der neu geschaffene Beruf des „staatlich geprüften Forstmaschinenführers“ trägt dem technischen Fortschritt im Wald Rechnung.

 Um die Bemühungen der Branche um ökologisch verantwortungsvolle und sozial hochwertige Arbeitsplätze nicht zu gefährden, ist der Mindestlohn ein wichtiger Baustein in der positiven Entwicklung der forstlichen Dienstleistungsbranche.

 Der DFUV betont, dass der Mindestlohn kein Selbstzweck ist, sondern eine zeitlich begrenzte Unterstützung auf dem Wege zu hochwertigen Arbeitsplätzen. Unternehmen und Mitarbeiter müssen diese Chance nutzen, sich für die Zukunft fit zu machen. Für diesen Zeitraum soll der Mindestlohn ein Schutz vor Lohn – und Preisdumpimg sein.

 Nutzen die Mitarbeiter und Unternehmen diese Chance nicht, werden sie trotz Mindestlohn durch andere Branchen ersetzt und verlieren ihre Existenzberechtigung.

 Der DFUV ist der Ansicht, dass eine soziale Marktwirtschaft mit der im Grundgesetz verankerten Tarifautonomie den Tarifpartnern Spielraum gewährt, den Arbeitsmarkt der Branche verantwortungsvoll mitzugestalten. Mit dem gewählten Mindestlohn - Stufenmodell ist eine verantwortungsvolle Anpassung der Branchenstruktur möglich. Der ländliche Raum wird dadurch gestärkt und das Niveau der Branche deutlich gehoben.

Der Tarifvertrag zur Regelung des Mindestlohnes zwischen dem DFUV und der IG BAU tritt zum 1. April 2008, frühestens aber mit Beginn der Allgemeinverbindlichkeit, in Kraft.

Der Mindestlohn beträgt 8,50 € zum 1. April 2008. Er wird zum 1. Januar 2009 auf 9,38 € und zum 1. Juli 2009  auf 10,26 € angehoben.

Für Rückfragen : info@forstunternehmer.org

Dieses Projekt wird vom QfF gefördert [13. Mär. 2008 - 11:48]

„Nur ein gesunder Maschinenführer ist ein produktiver Maschinenführer.“

Das ist die Kernaussage des von der EU geförderten Projekts COMFOR.
Zehn Forstunternehmer in zehn europäischen Ländern, die von einem Forscherteam unterstützt werden, arbeiten an der Weiterentwicklung von Leitfäden und Methoden, mit denen die Gesundheitssituation in ihren Betrieben untersucht werden und mit deren Hilfe organisatorische und technische Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit von Mitarbeitern ermittelt werden können.
Gute Gesundheit und ein ausgeprägtes Gesundheitsbewusstsein bei Waldarbeitern und Maschinenführern zahlen sich in einer höheren Produktivität aus. Sie reduzieren nicht zuletzt durch Krankheit oder Unwohlsein verursachte Leerlaufzeiten.
Dies wird deutlich, wenn man eines der Untersuchungsinstrumente anwendet, das gerade von den zehn beteiligten Unternehmen getestet wird. Es ermöglicht, regelmäßige Kosten zu verfolgen, die durch Krankheit und verringerte Produktivität erkrankter  Mitarbeiter entstehen.
Die Anwendung dieses Instruments zeigt auch  klar die versteckten Kosten schlechter ergonomischer Arbeitsbedingungen und mangelhafter Arbeitsorganisation auf.
Das Aufdecken der gesundheitlichen Situation von Mitarbeitern und die Anwendung optimaler ergonomischer Praxis ist Inhalt einer Reihe von Leitfäden und Checklisten, die nun von den in COMFOR beteiligten Unternehmen angewendet und auf ihre zukünftige Umsetzung in der Praxis geprüft werden. Unter anderem  werden Hilfestellungen für Gruppendiskussionen in Unternehmen auch bei der Entwicklung  

teamorientierter  Schichtpläne angeboten. Ergonomische Checklisten helfen Unternehmern und Mitarbeiter herauszufinden, ob ihre Maschinen  ideale ergonomische Standards erfüllen.
Anwenden und Testen bedeutet, dass die zehn Partnerbetriebe von COMFOR mit ihrer Erfahrung und ihren Rückmeldungen dazu beitragen, diese Instrumente in ihrer Gesamtgestaltung von jedem Untenehmen in Europa nutzbar zu machen.

 In Vuokatti in Finnland haben sich die COMFOR Partner im Januar getroffen um die Arbeit für die zweite Halbzeit des Projekts vorzubereiten. Der finnische Gastgeber und Projektpartner Asko Piirainen bot dort allen Partnern einen beeindruckenden Einblick in Waldarbeit unter nordischen Winterbedingungen.
Der nächste Schritt des Projekts ist, in jedem Land die Organisationen zu finden, die am besten geeignet sind, die COMFOR-Ergebnisse in die Praxis umzusetzen.
COMFOR-Partner werden diese Organisationen schulen und anleiten, um sicherzustellen, dass Leitfäden und Checklisten an Forstunternehmen in ganz Europa vermittelt und in der Praxis zum Nutzen der Forstunternehmen genutzt werden.

COMFOR wird von der Europäischen Kommission im 6. Foschungsrahmenprogramm als Kollektivforschungsprojekt gefördert (Fördermaßnahmen für kleine und mittlere Unternehmen). Förderkennzeichen: COLL-CT-2006rojektnr. 030300Projektlaufzeit: Juni 2005 bis Mai 2009

Weitere Informationen:
ENFE - European Network of Forest Entrepreneurs e.V.
Generalsekretariat,Rütteberg 10, D-79294 Sölden, Germany
www.enfe.net
    -    secretariat@enfe.net

Kontakt:
Dr. Edgar Kastenholz ,ENFE Gneralsekretär,
edgar.kastenholz@enfe.net



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